liebe essen


bereite das leben nach deinem geschmack zu & nähre deine träume!

die grundannnahme der instinktbasierten ernährung ist, dass unser körper ein hoch komplexer, vollkommener, intelligent ausgeklügelter und unnachahmbarer organismus ist. dieser besteht wiederum aus lauter einzelnen organismen, die in der regel fernab von unserem bewusstsein miteinander kommunizieren und informationen austauschen. sobald wir diese intelligenz des körpers wahrnehmen, kultivieren und feiern, werden wir sie bei ihrer arbeit unterstützen und damit zur intelligenz des ganzen organismus beitragen.

die natur hat uns mit verschiedenen sinnesorganen zur wahrnehmung ausgestattet, aus welcher wir informationen ableiten. wenn wir bewusst wahrnehmen unterscheiden sich die informationen grob gesagt in die, die uns schlechte gefühle machen und die, die uns gute machen, verkürzt:

angst oder liebe

wenn wir dinge essen, die für uns natürlicherweise attraktiv aussehen, riechen und schmecken, sind wir in der liebe. das klingt in der theorie simpel, wäre da nicht ein kleines problem: dieser intelligente organismus ist auf ein leben abgestimmt, das weit vor unserem fortschritt und der industrialisierung der nahrungsmittel lag. in unseren augen teilen sich lebensmittel nicht in die bisher verwendeten zwei kategorien von gesund oder ungesund ein. entscheidend ist für uns, welche grundlegende unbewussten gefühle sie uns vermitteln (lebensmittel). zur vereinfachung gibt es die folgende tabelle:

schmackhafte lebensmittel - sehr individuell und wandelbarfür uns ungenießbare, giftige theoretisch essbare dingefür uns ungenießbare theoretisch essbare dinge, die schmackhaft gemacht wurden
alles was uns in seiner natürlichen form vom aussehen, vom geruch und vom geschmack her appetit machtschlecht aussehende, übelriechende dinge, giftige pflanzen/pilze/tiere und alles was man eben nicht essen magalle angeblichen nahrungsmittel, die dinge enthalten, die man einzeln nicht essen will
liebeangstals liebe getarnte angst

der letzte punkt bedarf womöglich noch ein wenig erläuterung. dazu ein beispiel: die wenigsten möchten isoliert beispielsweise palmfett, gelatine, stärke oder irgendwelche e-nummern essen. gemischt mit salz und/oder süßungsmitteln erkennt man die oben genannten bestandteile und den damit verbundenen ekel nicht und isst sie unbewusst in unzähligen nahrungsmittelindustrieprodukten. gleiches kann aber auch für so etwas "gesundes" wie grüne smoothies gelten. die würden teilweise auch nur abschreckend schmecken, wären nicht starke gewürze oder viel obst hinzugegeben worden. auch rohes ungewürztes fleisch finden die meisten menschen wohl eher abstoßend. mit medikamenten, alkohol, nahrungsergänzungsmitteln, etc könnte man die liste noch ewig verlängern. das heißt vorsicht ist immer geboten, wenn man die einzelnen zutaten nicht mehr schmecken kann, sie einzeln nicht essen will oder sie z.b. durch erhitzung in ihrer form (information) verändert wurden. wir brauchen unseren intellekt auch bei der instinktbasierten ernährung um zu entscheiden, zu welcher kategorie verschiedene nahrungsmittel gehören und ob uns die natürlichen grundsubstanzen lecker vorkommen.

der instinkt, der als letzte instanz die geschmacksknospen - unsere wächter des eingangsbereiches zum magen-darm-trakt- besitzt, kann wieder kultiviert werden, in dem man ihn wahrnimmt. folglich ist der ekel den die geschmacksknospen ausdrücken absolut ernst zu nehmen. es gibt sehr verschiedene ansichten darüber was der mensch ursprünglich gegessen hat, mitunter ist es ja auch eine frage, wie weit man in der zeit zurückgeht. aber eine sache ist klar: wir lieben dem aussehen, geruch und geschmack nach süße, reife früchte und der grund dafür ist auch einfach, denn es gibt kein einziges fruchtzuckerhaltiges, süß schmeckendes obst, dass giftig für uns menschen wäre. dennoch gibt es auch da eindeutige individuelle vorlieben, die man berücksichtigen sollte.

bei anderen pflanzenteilen sieht es nicht ganz so einfach aus, manche können giftig für uns sein. aus diesem grund signalisiert unser geschmacksinn dann auch vorsicht. es ist lohnenswert, das zu beachten und die intelligenz des körpers darüber entscheiden zu lassen, wieviel z.b. von einem speziellen wildkraut vertragen wird. denn wenn der körper analysiert hat, dass die inhaltsstoffe und informationen der pflanze wertvoll für ihn sind, wird er mehr davon verlangen und das auch zeigen, indem der geschmack anders wahrgenommen wird. folglich ist es kein problem, wenn man den geschmack eines essbaren pflanzenteils nicht mag und es deshalb nicht isst. neben unserem intellekt und unserem instinkt gibt es auch noch die intuition, die uns dann vielleicht zu einem späteren zeitpunkt wieder zu dieser pflanze führt, eventuell nehmen wir den geschmack dann anders wahr...

fazit: esse und verarbeite so oft wie möglich lebensmittel, die du geschmacklich einzeln in ihrem natürlichen zustand liebst


wann immer wir aus, mit und in liebe essen, helfen wir diesem wundervollen und auch geheimnisvollen organismus - den wir körper nennen - sein ganzes einzigartiges potenzial zusammen mit der seele zu entwickeln. inneres und äußeres wachstum ist in unser körper-geist-seelen-system eingebaut, so wie es in jedem samen angelegt ist. das einzige was wir brauchen ist licht von aussen und liebe von innen.

früchte, (wild-)kräuter, samen, nüsse, andere pflanzenteile, pilze und für den einen oder anderen vielleicht auch kleintiere